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PRESSE  |  Geburtstagsfeier im neuen Büro

IHK-Zeitschrift im März 2009

Der Gestaltung der Natur hat sich die Hugo Friedebach GmbH in Rheinzabern verschrieben. Im März feiert das Unternehmen seinen 60. Geburtstag und die Einweihung seines neuen Bürogebäudes.

„Ein Stein kann den Lauf eines Flusses verändern“, sagt ein chinesisches Sprichwort. Steine verändern jedoch auch den Charakter eines Gartens: Und das trifft nicht nur auf Findlinge oder Monolithen zu,  mindestens genauso reizvoll ist das ausgewogene Zusammenspiel von mehreren kleinen Natursteinen.

Die anspruchsvolle Gartengestaltung ist das Geschäft der Hugo Friedebach GmbH in Rheinzabern, die dieses Jahr ihren 60. Geburtstag feiert, ein Jubiläum, das am Samstag, den 21. März, und am Sonntag den 22. März, gebührend gefeiert wird. Anlass für ein großes Fest ist auch die Einweihung des neuen Bürogebäudes, nur eine von mehreren Investitionen in den letzten Jahren, die das Unternehmen fit machen sollen für die Zukunft. So wurde im vorigen Jahr ergänzend zum Firmengelände, das eine Fläche von 7500 qm umfasst, ein Außenlager von 4000 qm erworben.

Seit seiner Gründung im Jahr 1949 ist Friedebach in Familienbesitz. Heute wird der Anbieter von Natursteinen für Bodenbeläge und Trockenmauern, von Findlingen, Teich-Zubehör und Kunst für den Garten, von den Töchtern des Gründers Hugo Friedebach Inge Krych und Bärbel Weber sowie Alfred Kopf geleitet. Die dritte Generation wird ebenfalls bald Verantwortung übernehmen. Ihr ganzes Berufsleben haben Inge Krych, die 1969 nach der Handelsschule im elterlichen Betrieb anfing, und Bärbel Weber, die 1975 nach ihrer Ausbildung zum Speditionskaufmann in die Firma einstieg, bei Friedebach verbracht – und das Unternehmen komplett neu aufgestellt. Die ersten Jahrzehnte war Friedebach ein Transportunternehmen, das sich vor allem mit der Auslieferung von Brennstoffen befasste. Erst 1987 nahm man die Produktsparten Rinden und Humus ins Sortiment auf, ergänzte das Angebot bald mit Natursteinen, Teichtechnik und Gartendekoration.

2003 gab die Familie das Transportgeschäft auf und erweiterte das Sortiment um exklusive Accessoires. „Wir wollen uns von den Baumärkten absetzen“, beschreiben Inge Krych und Bärbel Weber die Unternehmensstrategie. „Wir führen Produkte, die der Kunde nur bei uns findet.“ Eine Spezialität ist beispielsweise die Auswahl von über hundert Findlingen aus aller Welt, die je nach Kundenwunsch zu Quellsteinen weiterverarbeitet werden. Rund ein Viertel des Umsatzes erzielt das Unternehmen mit Teichtechnik. „Voll im Trend liegen dabei Schwimmteiche, in denen man in lebendigem Wasser, ganz ohne Chemie, seine Bahnen ziehen kann“, so Alfred Kopf.

Rund die Hälfte der Kunden sind private Gartenliebhaber, die andere Hälfte Gartenbauunternehmen. In ihrem Auftrag war Friedebach bereits am Bau von Brunnenanlagen bei Daimler in Wörth und auf dem Marktplatz von Ispringen bei Pforzheim beteiligt. Im Übrigen: Auch nach 60 Jahren mangelt es bei Friedebach nicht an neuen Ideen. Neu in Angriff nehmen möchte man nun den Bereich der Innenausstattung.

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